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Nxy Schlapphut

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# 8

Es sind nur wenige Schritte, die uns trennen, doch für mich sind es Welten. Ich stehe an eine Wand gelehnt, sehe dir zu, beobachte jede Bewegung, versuche mit jeden Muskel, jeden Blick einzuprägen. Schon oft habe ich dich hier gesehen, jedesmal spielst du mit einer anderen. Es ist wenig, was sie alle verbindet, sie sind kleiner als du, und nicht zu schlank, aber ansonsten sind es sehr unterschiedliche Frauen. Vielleicht kommt daher die Hoffnung, dass ich es eines Tages sein könnte, die deine Peitsche spürt. Jetzt ist es aber noch dieses beneidenswerte, brünette Mädchen. Sie windet sich, stöhnt auf bei jedem Schlag. Ihr Schweiß rinnt in Bächen an ihrem nackten Körper herab, ihre Arm- und Beinmuskeln zittern. Es kostet sie sehr viel Mühe, sich nicht einfach fallenzulassen, sich auf die kühlen Fliesen zu legen und die Kälte zu genießen. Ich wette, dass sie die Menge schon vergessen hat, die um sie herum steht, jede Bewegung registriert, gut heißt. Sie beißen sich auf ihre Unterlippen, atmen in einigen Momenten scharf ein. Man sieht ihnen ihre Erregung an, sieht die Hitze im Gesicht, bei einigen auch den Wunsch, mitzuspielen. Doch sie halten Abstand. Keiner würde sich an dich heranwagen, das weißt du. Zu gefährlich deine Peitsche, mit der du sie zwar quälst, aber auch beschützt.

Mit jedem Stöhnen aus ihrem Mund fällt es mir schwerer, gerade zu stehen, Wellen der Lust schlagen durch meinen Körper, durch meine Barrikaden. Ich lasse mich langsam zu Boden sinken, die Hände in meinen Schambereich gepresst, versuche, dieses Feuer in mir nicht laut herauszuschreien vor Lust. Meine rechte Hand greift unter den Slip, reibt mich mit wenigen Bewegungen zum Orgasmus, ich stöhne laut auf, lasse mich nach vorne auf die linke Hand fallen. Die Blicke der anderen kümmern mich nicht, ich bin nur in mir, in meinem Moment gefangen, sehe dich weiter zuschlagen. Meine Adern glühen, ich zittere am ganzen Körper, als ich beobachte, wie auch sie langsam nachgibt. Mit jedem weiten Schlag sinken ihre Arme tiefer, bis sie schließlich schwankend und schluchzend vor dir steht. Du gehst den großen Schritt zu ihr, hebst sie hoch und trägst sie auf das kleine Sofa in der anderen Ecke des Clubraums. Den Kopf auf deinen Schoß gelegt, krallt sie sich in deine Jeans, weint hemmungslos ihren Schmerz heraus, über das ganze Gesicht lächelnd. Nur ein Wort hört man, leise flüstert sie es immer wieder.

"Danke..."

 

Leise hat sich die Zuschauermenge aufgelöst. Nur noch ich sitze hier, bewegungsunfähig und beinahe hypnotisiert von deinen Bewegungen. Sie hat sich mittlerweile beruhigt, deine Hände streicheln über ihren Kopf, ihren nur noch manchmal bebenden Körper.

Doch nun erhebt er sich langsam, lässt ihren Körper sanft auf die Couch gleiten. Ich starre ihn an, sehe ihn auf mich zukommen, kann es aber nicht wirklich glauben. Dann plötzlich Worte aus seinem Mund, er redet mit mir! "Wie oft bist du jetzt hier gewesen, vier, fünfmal? Ich habe dich jedesmal gesehen, habe gespürt, was du möchtest. Heute in einer Woche, 21 Uhr, hier. Ich erwarte, dass du entkleidet und bereit am Kreuz stehst. Ich freu mich auf dich!" Noch vollkommen perplex bekomme ich kaum mit, wie seine Hand sich unter mein Kinn schiebt, seine Lippen sich auf meine pressen und er sanft über meine geschlossenen Lippen leckt. Ein letztes Lächeln, dann ist er wieder bei ihr, hält sie weiter fest.

Ich springe auf, renne aus dem Raum, lehne mich gegen die nächste Wand im Flur, atme erstmal tief durch. Sortiere erst meine Gedanken, dann, eine ganze Zeit später, meine Kleidung. Kurz darauf blicke ich nochmal in den Raum, den ich eben verlassen habe, sehe ihn da sitzen. Ich räuspere mich kurz, er dreht sich zu mir um, sieht mich fragend an. "Ja?" - "Ich werde da sein. In einer Woche. Danke."
4.2.09 18:29
 


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Schlapphut / Website (4.2.09 22:11)
Es bleibt noch ein Mysterium. Aber ich nähere mich.

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